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    Die Liebe des Lebens
 

Donnerstag, 25. Mai 2006

Habe aufzuhören
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 20:21

Manchmal kann ich mir mein Leben ohne sie vorstellen meist aber immer noch nicht. Oft lache ich und die letzten Tage auf der Neusser Straße in Köln haben mich so viele wirklich hübsche Frauen angelächelt.

Warum habe ich denn keine angesprochen? Ich bin doch gar nicht "feige" oder so extrem zurück haltend.

Frauen gibt es tausende (ich glaube sogar noch viiiiiiiel mehr :-) ). Aber tausende mit denen ich vielleicht wirklich eine Beziehung und ein Leben teilen könnte.

Warum hänge ich dann so an Ihr?
Weil sie perfekt ist?
Weil sie ein Model ist?
Weil sie so klug ist und immer einen Rat weiß?

Nein, nein und noch einmal nein. Sie ist nichts von all dem was einen perfekten und starken Menschen ausmacht.

Und doch sie war dennoch der Mensch der meinen Tag perfekt machen konnte allein durch ein Lächeln. Sie brachte mich zum Lachen, zum Weinen sie hat mir Träume in eine wunderschöne Realität gezaubert und sie war für mich immer da wenn ich Sorgen hatte. Sie ist ein wunderschöner Mensch - trotz ihrer Ecken und Kanten.

Doch jetzt es muss aufhören. Ich darf sie nicht mehr wollen und ich darf sie nicht mehr lieben wollen. Ich muss endlich verstehen, dass sie nicht weiter als bis zur nächsten Malzeit denken mag. Das würde immer zwischen uns stehen.

Sie mag heute nicht über Kinder nachdenken - sagt sie - weil sie ja sowieso noch keine hat. Sie sagt "ja" zu jedem meiner Argumente und am Ende bleibt kein unbestimmtes nein sondern ein ja mit einem Kopfschütteln. Ich weiß sie will nicht nachdenken - und sie sagt das sogar: "Weil es weh tut".

Sie telefoniert noch mit diesem Idioten und (sagt&) denkt: "Vielleicht mag er mich noch - vielleicht hat er gemerkt, dass es ein Fehler war - vielleicht ist er besorgt oder hat Mitleid."

Sie versteht, dass sie einem evulotionären Gefühl alle Macht über Ihren Verstand gegeben hat und weiß, dass er ein Idiot ist. Und sie versteht, dass sie nur mit Nachdenken weiter kommt und sie weiß, dass sie an "DEN EINEN" glaubt - und gesteht sich ein, dass sie vor kaum 2 Jahren jedem gesagt hätte, dass alleine ich dieser EINE wäre.
Dennoch glaubt sie heute an "Bestimmung" und wieder schaltet sie lieber den Kopf aus als auf das sehnsüchtige Gefühl zu verzichten. Ist so viel leichter zu glauben als zu denken....

Heute habe ich Mary wieder gesagt, dass ich wohl einen NULL-Kontakt (für immer) brauche um von Ihr los zu kommen. Und diesmal habe ich darauf bestanden, dass sie mich ziehen lässt, weil eine Freundschaft für mich immer weh tun wird.

Sie sieht in mir einen sehr sehr sehr guten Freund sagt sie. Doch einmal war ich Ihr Leben und sie war meins. Wir hatten einmal eine Zeit in der wir uns alles gaben und alles zu geben bereit waren füreinander. Und heute steht zwischen uns "das Gefühl".
Ich würde auch niemanden haben wollen mit dem ich mir keine Zukunft vorstellen könnte. Aber warum verdammt hat sie mir all Ihre Gefühle gesagt als sie schon ihn hatte? Warum hat sie mir geschrieben wieviel Sehnsucht sie hatte mich zurück zu bekommen. Und nun da sie es alles hätte haben können war es weg.

Ich war einfach zu billig, habe mich verschenkt zu einer Zeit in der sie ein Geschenk nicht nötig hatte. Zu einer Zeit in der sie IHN und Rosen und wohlklingenden Vogelgesang hatte.

Warum wollen alle Frauen lieber von Märschen und fernen Prinzen träumen - lieber verzaubert werden von unechten Worten, als zu sehen wer vor ihnen steht?

Ich kenne so viele Männer (und ich denke JEDER MANN kennt viele...) die über Frauen sagen: "Sind doch dumm - man muss von Liebe reden und bekommt alles was man will." Leider haben diese Männer recht. ABER Männer funktionieren genauso. Frauen können alle um den Finger wickeln durch schmeicheleien und Lob, Bewunderung. Wir sind so "einfach", weil wir unseren Kopf ausschalten um nicht zu kompliziert zu sein.

Ich finde es so schrecklich, dass Liebe schon dann als Zauberwort gebraucht wird wenn man sich kaum kennt.

Man verliebt sich schneller in Fremde Personen, als in Menschen die man lange kennt - warum?

Illusion ist mehr als Alltag.

Mary sagt sie versteht all das. Und sie weiß und sagt auch, dass sie den Kopf in den Sand steckt wenn sie dennoch der EINEN Liebe nachträumt die sie selber für einen WItz hält.

Was wäre Liebe wenn sie so grotesk und immer so unfair ist? Kann man Liebe schön finden die so schrecklich und so grausam ist?

Was wäre wenn ich mich heute aus dem Fenster stürtzte - wäre Mary dann MEINE große Liebe - meine Bestimmung gewesen?
Wenn Mary sich aus dem Fenster stürtzte wäre Adrian dann ihre Bestimmung?

Und gilt für Adrian das ganze für seine Ex? Wie kann Liebe vorherbestimmt sein wenn sie so unglücklich verkettet auftritt?

Ja, das wäre Liebe,wenn DAS Liebe wäre was man da fühlt !
Was Liebe wäre wenn sie nie wirklich von Dauer ist?

Hat Mary mich dann wirklich jemals so geliebt wie es all Ihre Wort von damals sagen?

Wie ist das mit dem Tag an dem sie sagte (und mit Tränen in den Augen und ehrlicher Stimme MEINTE!), dass sie sofort hinterher springen würde fiele ich von Ihrem Balkon?
Klar war das DUMM - aber: War DAS keine Liebe? War sie nicht einmal mehr als nur überzeugt - nein SICHER und von tiefster Seele erfüllt mit dem Wissen, dass ich Ihr Traummann sei?
Wieso glaubt jemand an "DIE EINE" große Liebe wenn er schon einmal davon sprach? Ist das 2 Mal dann nicht nur Hohn und Spott wert? Ist das nicht genau der Beweis, das es EINE solche Liebe nicht gibt?

Oder ist Liebe die im "NACHHINEIN" als falsch bezeichnet wird nie da gewesen - weil wir uns dann eben geirrt haben???

Warum glaubt jeder Mensch an diese Liebe und sobald einer das Ganze in Teile zerlegt wird weg gesehen? Bin ich denn alleine wenn ich
sage: Ich liebe DIch" nach 3 Wochen zu sagen ist WERTLOS, weil man einen Menschen erst mit der Zeit, mit ersten Sorgen und Problemen mit Streit und mit Gemeinsamkeit Lieben lernt?

Ist denn die Menschheit so weit, das wir alle gerne "verarscht" werden wollen - nur weil all die Filme so toll romantisch verklärt sind? Auch ich warte auf mein Happy End und ich denke (mit einem Augenzwinkern!) das könnte ich heute nur noch durch einen Sprung aus großer Höhe inzinieren...

Warum fühlt sich eine Seifenblase wirklich so toll an - obwohl wir doch wissen, dass wir uns dabei wie naive Kinder daran erfreuen, weil wir die Farben tanzen sehen und die unwirklichen Bewegungen so sehr lieben und unser Herz zu strahlen beginnt. Vergessen denn alle Menschen so schnell, dass solche  Seifenblasen nur zum Platzen auf die Welt kommen und in einem tropfen Seifenschaum enden?

Können nur dumme Menschen wirklich lieben, weil andere vor dem Gefühl gewarnt werden müssten? Wird "liebe" zu LIEBE wenn wir glück mit dem Partner haben? Ist Aufgewärmtes wie "warmes Sauerkraut"? Oder stimmt es was "mein Retter" der Maschinenbediener bei der Bayer Ag sagte: "Es ist besser als jemals zuvor!!!!"

Kann echte Liebe nicht auf Wissen, Nachdenken und gemeinsamer Vernuft beginnen? So wie ein Weinbauer seine Hänge neu bepflanzt nach einem Brand kann man doch eine Beziehung wieder beleben nach einer dürre, oder sollte das nun NICHT gehen? Ich hasse es Beziehung A mit Beziehung B zu vergleichen.

Ich hatte mich an dieser Hoffnung verbissen, weil ich wusste, das ich Mary gefallen habe. Ich weiß, dass sie mich einmal wirklich geliebt und mein Leben verstanden hatte. Und nun hat sie das meiste "vergessen" - alles eben was ich für sie war.

Müssen wir denn alle so süchtig darauf sein neuen fruchtbaren Boden anfangs ohne Steine und ohne jeden Makel zu finden? Natürlich - da finden wir anfangs keine Steine keine unfruchtbaren stellen bevor wir nicht Jahre daran gearbeitet haben.

Aber jeder Mensch gibt immer den Rat: Bloß nicht mehr mit Ihr! Sie hat Dich belogen und das Vertrauen ist doch das wichtigste.

Ist es nicht wichtiger Steine aus solchen Beziehungen zu entfernen auch wenn dadurch viel Arbeit entsteht? Warum gibt es so schnell keinen Willen der alle Weg öffnet wenn es um Liebe geht?

Warum sagt mir Mary, dass es "falsch" sein Kritik zu üben, weil man einen Menschen doch nicht "verändern" dürfe nur damit es passt? Ist das wahr? Ist "Kritik" das knock out Kriterium für eine Beziehung? Ist das nicht genau umgekehrt? Kritisiert man nicht erst wenn man das gemeinsame Morgen erreichen will?

Stehe ich denn alleine da wenn ich meine, dass man seine eigenen Fehler meist nur dann sieht wenn man darauf aufmerksam gemacht wird. Sollte eine Beziehung nicht auf ständiger Konversation, Gegensteuern bestehen damit man gemeinsam einen Kurs halten kann?

Klar: Rhetorische Fragen - aber was ist denn Kritik? Ist Kritik nicht für alle beteilgten anstrengend? Ist es nicht genauso auch richtig nicht nur Glück und nur  Schöne Momente voneinander zu erleben, wenn man einen Menschen kennen lernen will.

Mary hat heute gesagt:

"Ich möchte nicht mit Dir telefonieren da Du im Moment wohl zu durcheinander zu aufgebracht bist."

Das ganze begann mit einem Chat - ich habe sie ein bisschen gezwiebelt, weil sie von Ihrem Gulasch erzählte das sie kocht. Sie hatte das einmal für mich gekocht und mir fiel (ja ich weiß... verdient eine Ohrfeige!) nichts besseres ein als zu sagen: Schmeckt wie das aus dem Aldi. Das war nicht einmal gemein gemeint - aber ganz sicher versteht jeder das so... keine Frage! War dumm von mir  :-/.

Ich mochte es (sehr gerne) aber das war mir rausgerutscht weil es (sorry:) so war. Sie hat genauso mit Pfeffer Steinpilz und mit Lorbeer abgeschmeckt, dass es beinahe so schmeckte. Ich koche sehr viel und sehr sehr gerne und mir wurde auch schon gesagt, dass eine Tomatensoße wie Miraculi schmeckte die ich mühsam gekocht hatte :-/. Sowas passiert...

Naja. Heute habe ich das wieder gesagt. Und nachdem sie meine Gemeinheit bemerkte war sie etwas spielerisch kämpferisch und ließ irgendetwas los, worauf ich schrieb: Wieso: Du magst doch Soßen aus dem Glas.

DAS war völlig daneben - weil es mich selber wieder nervte an diese doofen Miraculiflaschen zu denken von denen ich meine, dass sie die für Adrian gekauft hatte.

Aber da stürzte mein Rechner ab. Habe mir einen Trojaner gefangen von dem ich glaubte ihn los zu sein - nun ist er weg. Jedenfalls als ich dann wieder online war standen da etliche Sachen wie:

LASS mich doch selbst entscheiden was ich Esse!
Warum haust Du AB?
Feigling! Ich weiß sowieso, dass Du mitliest!
...
Ja, dann versauer doch!!!

Naja. Jedenfalls hat mich das letzte echt sauer gemacht und ich habe Ihr geschrieben, dass sie "echt einen an der Waffel hätte" - ich hatte Ihr kurz zuvor noch von meinem Virus erzählt und sie hätte sich denken können! Ich habe bisher IMMER angekündigt zu gehen bevor ich das tat. DAS habe ich mir "angewöhnt" weil es absolut Idiotisch ist aufzulegen und weg zu sein - nicht zuletzt weil man dadurch nachher sowieso mit einer Entschuldigung dran ist auch wenn man sich im "Recht" sah. *

Egal. Ich schrieb jedenfalls: "Telefonieren?"

Und sie: "Nein - jetzt nicht - vielleicht später DU bist jetzt zu durcheinander."

Und das war ich nun wirklich nicht. Ich habe es nur verdammt satt nur noch meine "Sonnenseite" zeigen zu sollen um Ihr eine Heile Welt zu simulieren! Was soll denn sowas? Das ist doch keine Art eine Freundschaft aufrecht zu halten. Ich habe in solchen Momenten das Gefühl nur als Stimmungsmacher gebraucht zu werden. Und das mag ich nicht sein.

Wofür hält sie mich? Ich finde man kann einen Menschen nur DANN wirklich kennen wenn man nicht nur die Vorderseite zu sehen bereit ist. Und irgendwie hat unser zweistündiges Gespräch sehr positiv begonnen - und mit einer Verabschiedung geendet. Ihre Worte: "Ja gut - dann verabschiede ich mich von einem sehr sehr guten Freund - ich lege jetzt auf."

Mary hat ALLES was ich "meine" bestätigt und auch auf meine Bitte hin ENDLICH mal hier und da Position bezogen.

Aber im Endeffekt sieht sie sich derzeit wohl außer Stande durch Nachdenken zu Antworten zu kommen... sie erzählte mir, dass er sie immer noch anrief wenn sie nicht zu Uni käme all so einen Kram. Und ich weiß, dass sie ihn sofort zurück nehmen würde - und was denke ich: "GENAU SO dämlich wie ich...".

Auch wenn ich mir "Anmaße" sehr sehr genau zu wissen wer Mary war und wer sie Mary ist und nicht ansatzweise glaube, dass sie wirklich weiß wer er war.

Sie fragt mich: "Aber wie kann es denn sein, dass ich nach drei Monaten noch nicht über eine zweimonatige Bezihung hinweg bin?"

Ich könnte KOTZEN wenn sie meint es sei "Bestimmung" nur weil er religiös war und Ihr dahingehend ein bisschen den atheisitischen Kopf gewaschen hat. (Ehrlich gesagt ist Mary einfach nur Religionslos und hat sich wohl NIE damit befasst. Aus Bequemlichkeit...)

Ich fände es dagegen "arm" wenn unser Gott so etwas machen würde.

Einen ( naiven Trottel?) wie IHN so mit Gefühlen anderer spielen zu lassen - oder  das selbe was mit einem Trottel wie mir passiert - wenn Gott so spielen würde.

Das widerspräche einer Gerechtigkeit die wir doch alle gerne bei einem Lieben Gott sähen. Was ist ein Gott Wert, der junge Väter an Krebs sterben lässt und Frau und Kinder vor einer Armut stehen lässt? Müttern die Kinder nimmt bei Unfällen Menschen zu Krüppeln werden lässt. Menschen die Hoffnung raubt und Menschen mit Depressionen in einer Welt voller Dunkelheit verbringen lässt!

Ich kann sowieso niemals an Gott glauben - nicht an ein Leben danach und nicht an die Milliarden Jahre die ich nie war und bald schon nicht mehr sein werde. Ist ja auch "egal" - es raubt mir den Verstand und davon habe ich schon zu wenig.

 Aber was Mary da macht ist schlicht ein "sich den Gefühlen Hingeben" und nicht sich stellen. SIE hört noch "IHRE" Lieder. Seine und Ihre... und sie begreift nicht, dass man das nur kann wenn man sich noch in Hoffnung hingibt. Sie hört J. Blunt und das ohne zu leiden... sorry aber ich KANN das nicht nachvollziehen.

Mary macht diese zwei oktaven tiefere "starke Frau"- Stimme immer dann wenn ich sie frage ob sie ihn zurück nehmen würde: "NEIN ich laufe niemandem hinterher - der würde mich nie zurück bekommen. Ich lebe im Hier und Jetzt und nicht für Ihn."
Und der Tonfall ist so kühl und unecht. Ich weiß, dass sie das nicht ist - und Mary weiß das im Endeffekt auch. SIe weiß, dass sie Ihren Gefühlen und nicht ihrem Verstand das Ruder übergeben hat. Mary sagt: Manchmal würde ich am liebsten zu ihm hin rennen und ihm mit den Fäusten ins Gesicht schlagen und dabei schreien wie sehr er mir weh getan hat.

Sie weiß all das - sie weiß was mein Verständnis von Liebe ist und sie sagt auch, dass ich einmal Ihr Mann fürs Leben war.  Sie besteht darauf, dass ich sie geliebt habe und sie weiß, dass ich sie immer noch liebe.
Und sie weiß, dass sie trotzdem ihm hinterher läuft - und soll ich Euch allen mal etwas sagen?

Mary ist mein Spiegel.

Sie ist all das was ich bin. Sie ist DUMM, sie ist Verliebt, sie ist Sehnsüchtig und hasst den Schmerz des Loslassen.

Heute habe ich Mary gesagt: "Wir müssen das ganze Buch schließen - DU musst das Buch endlich schließen - das Buch, in dem ich Deinen Kumpel spiele - denn solange Du meine Traumfrau meine große Liebe mein Herz und mein Ein und Alles bist kann Deine Nähe nicht mehr gut für mich sein.

Ich weiß, dass ich von Dir Träume an Tagen an denen ich Dich gesehen habe. Wie sind die ganze Nacht weiter zusammen, wir reden weiter, wir lachen wir sind Freunde, verträumt und verliebt so wie damals.

Tage an denen sie und ich uns gut verstehen lachend in der Stadt waren unsinn geredet und manches schöne gemeinsame Sekunde erlebt haben - auf  solche Tage folgen solche Träume die mir ein Leben vorgaukeln, wie es sie nur in meiner Vergangenheit Zukunft war. Und ich wache davon auf und bin zufrieden sogar froh und ich freue mich schon auf den Tag - weil ich weiß, dass Du mich anrufen wird und wir wieder reden werden."

An Tagen - an Tagen so wie heute - an denen ich Klartext mit Ihr geredet habe werde ich eine grauenvolle Nacht erleben. Ich fühle mich elend, sogar krank , hilflos, nutzlos und schahl. Dann ist mein ganzer Bauch irgendwie verkrampft.  Wenn ich dann aufwache, weil ich sie in meinem Traum habe sterben sehen, dann ist das als wäre etwas schlimmes in Wirklichkeit passiert.
Zuletzt hatte ich schon eine solche Nacht - sie hatte sich wg. Ihm etwas angetan - nach ihrem Anruf (im Traum...) wollte ich sie besuchen und fand sie - tot ...
Ich wache auf habe Tränen in den Augenwinkeln, zittere noch von dem Schreck und versuche meine Emotionen händeringend in die Realität zurück zu ziehen - doch in was für eine Realität denke ich dann. WAS habe ich denn noch von dem was ich mal als mein Leben ansah?
Klar es gelingt - ich weiß was Träume und was Albträume sind. DAS weiß ich.

Es ist ganz schwierig in solchen Nächten all das was einmal nüchtern und trocken nur "Gefühle" waren zu rationalisieren.

Man kann eben nicht mit jemanden sprechen mitten in der Nacht. Ich kann nicht raus gehen und die Sonne und die Vögel und Menschen sehen. Nächte wie diese sind schlicht schrecklich.
ABER :-) um mich braucht sich keiner Sorgen machen. Ich hab mich inzwischen wieder viel zu lieb ;-).... es fühlt sich eben nur ELEND an, wenn man sein Leben wieder und wieder in vermeintlichen Tümmern liegen sieht.

Ich WILL meine allerbeste Freundin nicht für immer verlieren, weil ich ein bisschen mehr als Freundin in Ihr sehe - aber so soll es sein. Ich will auch nicht noch einmal zurück treten und meine qual verlängern. Es ist nie schön Entscheidungen zu treffen die all dem Widersprechen was sich gut anfühlt.

Ubootbesatzungen im 2. Weltkrieg hat man immer gesagt: Wenn ihr getroffen werdet haltet nicht die Luft an - ihr quält Euch nur länger.

Gegen meine heutige Entscheidung darf ich nicht handeln. Ich muss stark bleiben und ich wünsche mir, das Mary endlich schafft von sich auf andere zu projizieren, dass sie gelernt hat und begreift, dass SIE mein "Adrian" ist.

Und ich der dumme Träumer bleibe solange sie meine Träume mit Brotkrumen füttert.

ZEIT und NÄHE schaffen Gefühle. Leider nur bei dem der seinem Kopf keinen Riegel vorschieben kann.

ABER abschließend zu Mary: Sie würde mich niemals mehr betrügen. Sie IST KEINE Schlampe. Sie hatte (ich denke ich darf auch das noch rausposauen!) mit 4 Männern Sex in Ihrem Leben - wobei ich der "zweite" war und der Erste ein Vollidiot der Betrunken war und ein NEIN nicht mehr hören konnte. Es muss schrecklich gewesen sein...
Der dritte war der Typ aus Ihrer Schule - weil ich in meiner infantilen Idiotie dachte Sex und Liebe wären komplett trennbar und unsere Liebe sei stärker als alles andere...
Naja - dann war ich nummer 3 1/2 weil wir weiter zusammen blieben.
Nummer Vier gab es inzwischen auch...

Das macht "meine" Sache so blöd. Und ich wünschte sie hätte mich zuletzt betrogen, so dass ich nicht das saure Gefühl hätte sie zu unrecht "Verstoßen" zu haben.
 Letztlich ist DAS nun egal.

Und Du hast sicher Recht Caroline: Es macht KEINEN Unterschied.
Trottel wie mich gibt es eben immer noch mehr als einmal - auch wenn Mary eben KEINE Schlampe ist, das wäre das allerletzte was man Ihr nachsagen darf! Sie ist nur eben immer noch "saunaiv". Und dafür hasst sie mich :-). Aber Menschen wachsen erst an Erfahrungen.

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Sonntag, 21. Mai 2006

Hallo Caroline
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 23:39

Ich spreche Dich einmal direkt an.

Ich würde mich freuen noch einmal von Dir zu lesen wenn Du hier vorbeischlenderst.

Ich finde es schon interessant, dass Du noch einmal meinen Blog gefunden hast und ich frage mich seitdem wie Dein Blog wohl geheißen haben mag. Damals hatte ich schon mal geguckt ob ich Dich entdecke hier bei Beepworld aber ich hab nichts gefunden.

Habe auch mal genauer gesucht heute - aber immer noch nichts gefunden.

Dabei bin ich auf so viele Blogs gestoßen und kann zusammenfassend sagen:

Die meisten sind schon ganz interessant. Bis auf die ganzen nutzlosen Fan-Blogs und die in denen irgendwer sein Handy fotografiert hat.  (-->eh klar...<--) sind die meisten schon ansprechend und viele echt interessant.

Natürlich galt meine Suche den letztlich doch eher lyrisch-philosophischen (interessanten!) und natürlich den "Liebeskummer" Blogs. Davon gibt es ja nicht einmal so unendlich viele. Die meisten verschwinden sicher bald durch löschen wieder so wie meiner bereits zu 95% weg ist.

Ist besser so denke ich. Man mag vielleicht irgendwann tatsächlich nicht mehr sehen wie schlecht es einem wirklich ging. Komischerweise schämt man sich, weil man meint ein "Psycho" gewesen zu sein... aber so ist das wenn man manche Momentan-Zustände protokolliert. Manchmal durchlebt man einen echten Albtraum - wofür man sich eigentlich nicht zu sehr schämen müsste, oder? Letztenendes hält einen in solchen Momenten jeder zweite für einen Freak. Ich denke das ist nicht einmal so unrichtig. Leider - man zieht Dinge in den Fokus seiner Betrachtungen die völlig nüchtern und aus der Distanz betrachtet sicher unbegreiflich sind. Wie kann jemand nachvollziehen warum ich es schrecklich finde nur noch befreundet zu sein - wobei es mir defacto NICHT um den Sex geht. Und alles andere "habe" ich ja immer nüchtern gesehen noch. Nur eben nicht mehr das Gefühl geliebt zu sein und nicht mehr das Recht wirklich zu lieben.

Dann wird sie mich nicht anrufen und mir schreiben in ICQ  - nur um zu fragen was ich gerade mache oder zu Mittag essen werde. Dieser Gedanke ist einfach nicht schön.

Man gewinnt mit der Zeit (denke ich mal?) immer mehr Distanz und will diese keinesfalls wieder verlieren indem man sich wieder und wieder damit konfrontiert - wäre wohl auch ziemlich dumm.

Gefühle verschwinden am schnellsten durch Vergessen - oder schneller noch durch stärkere Gefühle. Sei es Wut oder neue Liebe...  (oder leider missbrauchen viele auch körperlichen Schmerz... )

Ein Mensch kann sich immer nur auf einen seiner Sinne vordergründig konzentrieren die anderen treten wenigstens in solchen "Sekundenbruchteilen" in den Hintergrund. Man kann viele Dinge nur immer scheinbar zur gleichen Zeit. In Wirklichkeit sind es nacheinander ablaufende Prozesse.

Auch Mary wird dann "unwichtig" werden wenn ich mich nur genug darum bemühe. Wenn ich einen interessanten Job habe eine neues Leben ein neues Umfeld.
Ich schaffe es sowieso nicht sie nicht mehr zu mögen. Dafür habe ich schon zu viel über sie und mich nachgedacht. Aber ich weiß ebenso, dass sie in den Hintergrund treten wird sobald ich jemand neues kennen lerne.
Dann endlich wird mein Herz nur diesem neuen Menschen offen sein und Mary bleibt mir dann ebenso als der Freund den sie in mir sieht.

Ob das das ist was ich will kann ich nicht einmal sagen aber ich denke man kann nicht wissen ob man schwimmen kann wenn man es nie probiert.

Und außerdem haben mir die so viele Menschen gesagt, dass es ganz sicher so sein wird.

Es wäre nur so viel leichter wenn sie nun wirklich Fremd gegangen wäre zuletzt - und ich darüber wirklich so sauer auf sie gewesen wäre wie ich damals vorgab. Wenn ich konsequenter wäre und meine Prinzipien über alles denken und einlenken stellen würde.
Oder wenn sie nur wenigstens ihren Freund viel früher gehabt hätte und nicht erst nach fast 2 Jahren... . Dann hätte ich ihr geglaubt, dass sie mich nie mehr zurück haben will - aber das Gegenteil war der Fall und sie wollte mich doch bis "zuletzt".

Ist doof wenn Dinge im Raum schweben und Hoffnung heimlich immer doch noch weiter glüht. Aber mit der Zeit geht jeder Funke verloren oder wird durch das helle Tageslicht überstrahlt.

Mary fragt mich ob ich sie nach Lübeck fahren würden wenn sie ein Vorstellungsgespräch hat. So etwas zum Beispiel käme mir nie in den Sinn. Ich würde mir beide Beine ausreißen und sonst etwas tun - aber ich an Ihrer Stelle würde sie nur dann fragen wenn ich "noch etwas wollte". Alleine weil es so viel verlangt ist... aber eigentlich kann man so etwas auch seinen "kumpel" fragen...?


Man kommt ohne Wünsche und Hoffnungen auf die Welt und genauso verlässt man sie in den letzten Stunden eines erfüllten langen Lebens. Das macht einen so frei - nur die Zeit dazwischen in denen man unerfüllte Wünsche und geplatzte Träume Verluste und Trauer erlebt in dieser Zeit ist man gar nicht frei - in dieser Zeit rennt man teils kopflos durch die Welt und meint suchen zu müssen. Dabei müsste man sich nur davon wieder frei machen können und neu anfangen Wünsche aufzubauen und Hoffnungen zu leben.

Und die Gefühle sind im Leben Motor und Bremse zugleich.

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Mittwoch, 17. Mai 2006

was liebe für mich ist
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 19:04

Die meiste "Liebe" ist nicht viel mehr als ein schönes Gefühl.

Liebe entsteht durch Nähe und durch ein Gefühl der Nähe und Vertrautheit - und ebenso steigert Liebe selbst auch nur genau diese Gefühle.

Letztenendes ist da eine biochemische Reaktion die uns vergessen lässt, was es heißt kritisch zu sein und uns weh tut wenn wir nicht das machen was unser Körper uns vorgibt.
Nicht kritisch sein lässt uns denken 110% gefunden zu haben wenn gerade mal 30% da sind.

Warum denken wir dass das Gefühl so wichtig ist? Dieses Gefühl treibt uns als Teenager alle einmal dazu einen Popstar oder einen Jungen oder ein Mädchen aus der anderen Klasse zu "Lieben". Aber wenn man sich als Teenie umsieht ist schon der nächste liebenswerte Mensch gefunden. Das Leben ist noch so einfach und wirkt schon so kompliziert...

Diese Gefühlsduselei nimmt mit zunehmendem Alter ein bisschen ab. Gleichzeitig lernen wir vorsichtiger zu sein - ein wenig zumindest. Das Gefühl der Liebe bleibt ein Leben lang doch immer noch das was jeder Mensch haben möchte.

Warum verlieben wir uns? Ich meine es liegt einfach daran, dass man ein Gefühl hat, dass etwas "passt", dass ein mensch zu einem passt?

Man muss zuerst bewusst oder unbewusst "denken", dass das Gegenüber irgendwie liebenswert ist - oder vielmehr: Man sollte eine Illusion und Vorstellung haben, dass man sein Leben mit diesem Menschen verbringen mag.

Wenn man sein Gegenüber von vorneherein hässlich findet sperrt der Körper sich - selbst ein Tatoo oder die Haare können ein Grund sein einen "perfekten Menschen" nicht zu mögen. Wenn man sich nicht leiden kann ebenso. Aber all das "könnte" durch Nähe und Gewohnheit in den Hintergrund rücken und Liebe könnte entstehen. Liebe - vielmehr das "Gefühl" ist also nur ein Produkt aus "wollen" und Nähe.
Sicher wird man einen Menschen aus einem fernen Land nicht plötzlich lieben - sitzt man auf einer Einsamen Insel und hat nur einen Menschen so kann es sein, dass das gemeinsame Leben dieses Gefühl von "gemeinsamer Zukunft" entstehen lässt.

Ich glaube nicht an Determinismus - im Gegenteil. Liebe ist ein Körperliches Syndrom nimmt man die Verliebtheit bzw. das Gefühl als Liebe. Man könnte nun sagen: Liebe ist mehr als das. Aber meines erachtens ist Liebe für die meisten Menschen eben nicht mehr als das Gefühl - und wird an dieses Gefühl bedingt.

So einfach ist das - aber es fühlt sich nie so einfach an. Es fühlt sich großartig komplex und hochkompliziert an. Es fühlt sich richtig selbstverständlich und unglaublich zu gleich an. Es ist schwer Liebe und Gefühl zu trennen.

Liebe ist kein Versprechen mehr auf ewig. Liebe ist Grenzenlos und kennt keine Gesetze und keine Konventionen! Liebe "zerbricht" heute mit dem Verschwinden des Gefühls. Liebe wird weg gewaschen mit dem nächsten "Lieben". 

Menschen wollen liebe spüren. Menschen sind so süchtig nach diesem Gefühl, dass sie vergessen zuvor zu gucken. Ein Blick in die Augen uns schon wird von Liebe gesprochen.
Jeder der es einmal erlebt hat wie Liebe zu einem Haufen Staub wurde, der kann mir bestätigen dass Liebe völlig falsch verstanden ist.
Liebe ist eben nicht das Versprechen was die Ehe begründet. Und Liebe ist traurigerweise eben nicht mehr stark genug um 50 Jahre zu überdauern - geschweige denn eine Ewigkeit, weil die Menschen eben an das Gafühl glauben und nur sehr wenige eine emotionale Intelligenz entwickeln die begreifen lässt, dass Gefühle nicht nur chemisch sondern auch launisch und wankelmütig sind.

Für mich beginnt Liebe erst da wo sich zwei Menschen kennen und das bedarf eine gewisse Zeit. Die phase davor darf sich erst rückblickend liebe nennen, dann wenn es "hinhaut".
WAS ist denn Liebe wenn sie dich dazu bringt für deinen Partner in den Tod gehen zu wollen und übermorgen hast du dann jemand Neues? Was ist Liebe wert, die nicht ein Versprechen auf Lebenszeit ist - wo ist der Verlass und die Möglichkeit sich fallen zu lassen, wenn man sich nicht in Sicherheit wiegen kann?

Ist Liebe nicht äußerst dumm und quälend wenn man einmal darüber nachdenkt? Darf man dann tatsächlich durch die Welt laufen und jemanden lieben wenn der dann wieder geht? Ist das nicht nur Tortur?

Warum gibt es denn die Ehe? Ist das nicht weil Menschen nicht alleine sein wollen und endlich die Angst loswerden wollten sich wieder zu verlieren?

Es ist schade in einer Welt zu leben in der Liebe ein Gefühl geworden ist und nicht mehr den Sinn hat ein Gefühl zu behalten. Wäre es nicht schöner wenn die Menschheit verstehen würde, dass es nur darum geht gemeinsam glücklich zu sein? Um glücklich zu werden braucht man doch so wenig und dennoch ist das was man heute erlebt das Davonlaufen vor Problemen. Eine ewige Suche nach  "Mr. und Mrs. Right" und nicht mehr die emotionslose Wahl mit dem Festen wissen, dass die Liebe ein Gefühl ist, das kommt wenn man seinem Gegenüber so sehr vertraut, dass man sich fallen lassen kann und weiß, das man aufgefangen wird.

Gerne würde ich die Schuld den ganzen Weichspülerfilmen geben die auch an mir nicht spurlos vorbei gegangen sind. Aber ich glaube die Schuld ist die "Sucht" nach diesem Gefühl und die Angst vor dem Entzug vor schlechen Träumen miesem Bauchgefühl, die uns treibt.

Ich glaube nicht mehr an DEN Perfekten Menschen für mich. Ich glaube aber es gibt Tausende potenziell richtige Menschen - aber trotzdem werde ich meine Gefühle für Mary wohl erst dann völlig los wenn mein Verstand und mein Körper endlich gemeinsam an eine neue Liebe glauben können. Und das geht bei mir erst wenn ich sie sehe spüre und fühlen kann.

Ich bin glücklich wenn ich unter Menschen bin - richtig glücklich. Aber wenn ich dann alleine bin und antriebslos, dann leide ich unter dem Zustand den Menschen verloren zu haben der mein Leben komplettieren sollte.

Ich kenne mich seitdem mit (meinen) Gefühlen aus. Ich weiß, dass ein falsches Wort ein falsch zu verstehender Punkt bei mir eine Kettenreaktion auslöst. Dann kann es passieren, dass ich schlecht träume und nachts wach werde.
Aber auch in solchen Nächten weiß ich, dass es "nur" ein Gefühl ist an das ich nicht glauben und nicht denken sollte. Dass es nur chemisch ist und MEHR eben nicht.
Wenn es mir tagsüber schlecht geht und ich extrem traurig bin, dann gehe ich unter Menschen. Dann ist das Gefühl nicht von langer dauer. So einfach funktioniere ich. Genauso als ob man sehr wütend ist und einfach für sich alleine sein muss bis die Gefühle aufhören zu kochen.

Liebe wäre so dumm und banal und langweilig - wäre da nicht die Möglichkeit und der Wunsch sich Erinnerungen und Hoffnungen zu schaffen an die man tagein tagaus denken kann.
Das ist der Grund warum Liebe an Menschen kleben bleibt - alleine, dass man so schwer vergessen kann. Und Gefühle die so wunderbar sind wie das Gefühl einfach nur geben zu wollen um glücklich sein zu können, die vergisst man eben nicht.


Wer Liebe findet indem er seiner ersten Verliebtheit nachgeht OHNE zu prüfen bewegt sich auf dünnem Eis. Menschenkenntnis ist DAS schwierigste Kapitel das man in seinem Leben aufschlägt denn Menschen sind vielseitig und passen nur bedingt in Schubladen. Eigentlich muss man für jede Facette eine Schublade finden und nur dann kennt man einen Menschen wirklich.
Die groben Einteilungen sind allerdings schnell gemacht und schwarz und weiß lassen sich schnell erkennen - keine Frage. Aber man erkennt Menschen überwiegend unbewusst über Gesten und Aussagen die der Kopf in Schema einfügen kann. Weiß man das kann man auch manipulativ sein. Ähnlichkeiten wirken immer Vertrauensfördernd und nette Worte noch viel mehr. Aber nicht immer findet man so einen Menschen der es wert ist.

Am Ende gibt es nur eine Sache: Menschenkenntnis ist eine Frage der Zeit - denn jemand der sich selber spielt kann das nicht ewig unbemerkt tun. Wer lügt braucht ein sehr sehr gutes Gedächnis und das macht wohl niemandem auf Dauer Freude.

Wer nun nach wenigen Wochen von Liebe spricht ist meines erachtens noch nie richtig auf die Nase gefallen und glaubt eben mehr an das Gefühl als ich es heute noch kann. Für mich ist Liebe eine Sache die ich sehr sehr gerne wieder erleben möchte - aber ich muss erst ein Gefühl von "Sicherheit" spüren bevor ich mich noch einmal fallen lassen könnte. Es ist unromantisch und dumm - aber vielleicht finde ich so einen Menschen der es restlos wert ist und dann kann ich das Gefühl "zulassen" und wir können es gemeinsam viele glückliche Jahre lang genießen.

Das wäre doch schön, oder nicht? Ich will eine Frau finden die NICHT naiv ist - und die über Liebe mehr weiß, als dass das "Gefühl da ist" - wenn ich betrunken bin weiß ich doch auch, dass ich das nur bin weil mein Körper auf den Alkohol reagiert. Wenn ich wütend bin liegt das an den Hormonen wenn ich bungee jumping mache bin ich doch auch nur deswegen überglücklich weil die Hormone meinen Körper durchfluten.

Warum vergessen wir das Ursache Wirkungs-Prinzip wenn die Zeit dazwischen etwas "anders" ist? Wenn wir über Nacht verliebt sind beispielsweise oder durch einen wunderschönen Abend. Wenn man seinen Abend mit jemandem verbringt der "hässlich" ist (--- liegt  ja im Auge des Betrachters ... ) dann wird dieses Gefühl vielleicht bei diesem Menschen auftreten. Das ist gemein aber so ist die Gefühlte "Liebe".
Liebe beginnt als Verliebtheit ebbt dann langsam ab und was bleibt ist die Erinnerung und eine abgeschwächte Version des Gefühls.

Da ich nur einmal lebe will ich nicht den Fehler machen und ein Leben erleben in dem eine Scheidung vorkommt. Das finde ich schrecklich und wenn ich dann noch an "meine Kinder" denke wird mir schon ganz anders. Glück ist so relativ, dass man wohl so viel oder so wenig dafür tun kann.

Das einzige was ich sicher weiß ist, dass Menschen einfach gestrickt sind. Wir brauchen nicht all den Schnick-Schnack der klingelt und bunte Bilder erzeugt. Wir brauchen so viel aber so wenig brauchen wir wirklich. Sieht man sich Länder an in denen Menschen Hungern... warum suchen wir dann unbedingt "DEN" Menschen der mit uns genau das macht, was wir gerne machen. Wir sind so verwöhnt, dass wir einen Disco-Besuch oder einen Theater-Besuch oder oder oder zur Bedingung für "den Partner" machen. Wir erwarten so unglaublich viel haben so gesteigerte Ansprüche an unser Leben und begreifen nicht, dass all das NUR geht wenn wir viele viele Abstriche an unsere Ansprüche machen. Wir sind verdammt verwöhnt und unser Partner soll am liebsten noch das Tüpfelchen für das i mitbringen. Das wollen wir doch alle, oder nicht?

Ich glaube das geht nur mit einem Versprechen das wir uns "geben" und ich glaube wenn man das Wort "Liebe" in den Mund nimmt muss man später dazu stehen - gerade so als würde man von Heiraten reden.

Tut mir leid wenn das komisch klingt aber wer weniger halten kann beweist für mich nur, dass Liebe in diesem Fall nur ein Gefühl ist. Zumindest ist für mich "Diese Liebe" nicht viel Wert. Ich habe Angst vor solcher Liebe.

Meine persönliche Forderung an Liebe ist, dass sie ein Versprechen ist. Irgendwann nannte man das einmal "Ehe" - aber auch das zählt ja heute nur noch so weit wie der grenzenlose Egoismus von uns Wohlstandsmenschen das duldet... also gar nicht mehr.

Menschen die glücklich werden wollen sollten dieses "Gefühl" von Liebe der ersten Monate (bis zu Jahre) nicht überbewerten und sich erst fallen lassen, wenn die Landung nicht mehr zu hart ist. Das hält nie einer durch - und so fallen die meisten ziemlich oft ziemlich hart.

Und was Eifersucht angeht - ich denke man MUSS sich in einer Liebe Konventionen erschaffen.

Ich glaube nicht mehr daran, dass "Liebe" stärker ist als Eifersucht. Ich habe das selbst erlebt und die Eifersucht hat bei mir damals alles vorher schöne erst einmal zu Schmerzen werden lassen als sie nur sagte: "Gefühlschaos - ich weiß ja auch nicht was los ist".
Danach war die "Liebe" dann wieder da und es war wieder schön. Aber es war bei Ihr eben das Gefühl. Darauf habe ich inzwischen wenig verlass.

Ich weiß: KEINE Liebe braucht dieses Eifersuchts - Gefühl. Aber mit gutem Willen ist Liebe aber stärker als all das. Aber leider eben nur wenn man sich zwingt das zu wollen - und sich an ein "Versprechen" hält. In solchen Momenten in denen das Vertrauen missbraucht wird ist das Leben eine Weile lang nicht mehr so golden.





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